Hühner-Haltung > > Das tierische Hobby Hühner

Hühner im eigenen Garten halten

Hühner halten, ein Hobby das jung und alt begeistert. Der geringe Platzbedarf, die niedrigen Haltungsanforderungen und die große wirtschaftliche Bedeutung machen Hühner zu einem überaus beliebten Haustier. Selbst im kleinsten Garten findet sich ein Plätzchen, um eine Gruppe Hühner zu halten. Und selbst der Laie gewinnt schnell Freude am gefiederten Treiben in seinem Garten, denn die Mindestanforderungen um Hühner zu halten lassen sich mit wenig Aufwand umsetzen. Das Hauptaugenmerk sollte dabei jedoch auf einer umkomplizierten und robusten Hüherrasse liegen. Sicherlich sind Schau-Hühner wie die Phönix-Onagadori, dessen Schwanzfedern im Laufe ihres Hahnen-Lebens bis zu 9 Meter Länge erreichen können, ebenso wie die reinen Sportrassen, für den Anfänger kein besonders idealer Einstieg in die Hühnerzucht. Dieser sollte sich besser auf pflegeleichte, robuste und ruhige Hühner konzentrieren, wie etwa das Vorwerkhuhn oder das Orpington, die sich durch hohe Erträge und geringe Haltungsansprüche auszeichnen.

Hühner halten

Nicht nur wegen ihrer einfachen Haltung und der leichten Vermehrung dienen Hühner dem Menschen seit Jahrtausenden als Nutz- und Haustier. Auch die unterschiedlichen Erscheinungsbilder in Farbe, Form und Größe machen Hühner zu beliebten Begleiter des Menschen. 180 verschiedene Hühnerrassen und Farbschläge sind im europäischen Rassegeflügelstandard aufgeführt. Weltweit sind es allerdings noch weitaus mehr Hühnerrassen, die vom Menschen gezüchtet werden und ihm Fleisch und Eier liefern. Ganze 211 Hühnereier verzehrt ein Deutscher durchschnittlich pro Jahr und immerhin 11 Kilogramm Fleisch pro Kopf fallen im weltweiten Konsum auf das Huhn. Bei fast 7 Milliarden Menschen eine beachtliche Menge!

Hühner in der Geschichte

In der Mythologie stehen Hühner als Symbol für Kraft, Macht und Weisheit und gehören mit zu den ältesten Darstellungen menschlicher Künstler. Die Griechen und Ägypter, aber auch die Perser waren fasziniert von den prächtigen Hähnen, die sich in blutigen Kämpfen ihren Gegnern stellen mussten und dabei eine kultische Bedeutung einnahmen. Dieses alte Kulturgut der Hühnerzucht ist bis heute erhalten geblieben. Die Entwicklung der Rassehühnerzucht ist ein Produkt aus asiatischen Kampfhuhnrassen und dem domestizierten Wildhuhn. Hahnenkämpfe haben nach wie vor einen enorm großen Platz in den Kulturen der Menschheit und sind auf der ganzen Welt stark verbreitet. Wir verdanken diesen vitalen Hühnerrassen die wirtschaftliche Leistung und eine atemberaubende Viefalt in der Form- und Farbgebung unseres Rassegeflügel.

Im Großraum Asien sowie Südamerika wächst der Anteil der Kampfhuhnzüchter zur Zeit in gigantischer Zahl! In dortigen Ländern ist der Hahnenkampf erlaubt und stellt eine eigenständige Kultur dieser Völker dar. In Indien/Asien wird die Kampfhuhnzucht schon seit über 5000 Jahren intensiv betrieben. Selbst in Nordamerika, wo der Hahnenkampf seit kurzem illegal ist, vergrößert sich die Fangemeinde, vielleicht gerade deshalb, umso mehr! Auch in Europa gibt es Regionen, wo der Hahnenkampf legalisiert ist!

Enorme familiäre Unterschiede

Tenebrosusschecke Wachtel Mischlings Hühner Hühnerrasse Chabo

Hühner zählen zur Familie der Fasanenartigen, der größten Gruppe unter den Hühnervögeln. Die Mitglieder dieser Familie sind dabei enorm unterschiedlich, denn sowohl die kleine Zwergwachtel mit einem Gewicht von gerade einmal 50 Gramm bei einer Körpergröße von 12 cm zählen ebenso zur Familie der Hühnervögel, wie auch der mit 2,3 Metern riesige Indische Pfau. Lediglich ihr Skelett verrät, dass sie zu ein und derselben Gattung gehören. Dennoch ist das Haushuhn, wie wir es kennen, etwas ganz besonderes in der Familie der Hühnervögel. Zwar geht es zweifelsfrei auf das wilde Bakivahuhn zurück, seine Urahnen sind jedoch Reptilien, dessen letzter Rest noch heute an den schuppigen Füßen auszumachen ist. Auch die Hühnerrassen an sich sind durch enorme Unterschiede in Form, Farbe und Größe geprägt. Etwa die kleinen Zwergseidenhühner, die eher an einen flauschigen Federball erinnern, auf der anderen Seite die massigen Brahma Hühner mit ihren gefiederten Füßen und einem Gewicht um die fünf Kilogramm – alle mit den selben Urahnen versehen.

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