Die schokobraunen Eier der Marans haben dieser Rasse in den letzten Jahren zu großer Beliebtheit verholfen. Nicht jede Maranshenne legt ausnehmend dunkle Eier, auch wenn sie reinrassig ist. Das liegt daran, dass die Tiere nicht nur nach der Eierfarbe sondern auch nach dem äußeren Erscheinungsbild und Vitalität gezüchtet werden.

Oft sind die Eier der Maran+ Hybriden sogar um eine Nuance dunkler als die der Rassetiere. Bei diesen Tieren handelt es sich um Kreuzungen zwischen Marans und Legehühnern, die eine deutlich höhere Legeleistung besitzen und industriell vermarktet werden.

Die Farbe ist nicht in der Schale eingelagert, wie etwa die grünlichen Farbpigmente bei Araucanaeiern, sondern wird kurz vor dem Legen auf der Schalenoberfläche verteilt. Nicht selten sind Kratzer, die von Heu- oder Strohhalmen in der, noch nassen Farbe verursacht wurden, deutlich zu erkennen.

Dass die Schalenfarbe in der zweiten Legeperiode etwas heller ausfällt, ist völlig normal. Dafür steigert sich aber die Größe und somit das Gewicht der Eier enorm. Ein Nachdunkeln im Laufe der Zeit ist leider nicht zu erwarten.