Damit ein Huhn Eier legt, ist die Anwesenheit eines Hahns nicht von Belang.

Genauso wie beim menschlichen Zyklus werden Eier produziert und anschließend ausgeschieden. Beim Menschen
geschieht das etwa alle 28 Tage, ein Huhn benötigt dafür ca. 25 Stunden.

Mauser-, Brut- und Legepausephasen, welche hormonell gesteuert werden sind ausgenommen. Befindet sich ein Hahn in der Herde tut das dem sozialen Gefüge gut und die (meisten) Eier werden befruchtet sein. Die Zahl der gelegten Eier steigt durch das Zusammenleben mit dem männlichen Herdenoberhauptes aber nicht.

Von Geburt an ist die Anzahl der Eianlagen im Körper festgelegt. Sind diese verbraucht, können keine Eier mehr gelegt werden. Je nach Rasse und Individuum variiert deren Stückzahl stark.

Hybridhennen, welche auf außerordentlich hohe Leistung gezüchtet werden, haben ihre Eianlagen in ein paar Jahren zur Gänze aufgebraucht. Da sie kaum brüten und oft auch nicht mausern, liefern sie das ganze Jahr hindurch Eier.

Rassetiere können mehrere Jahre lang eine ansehnliche Menge an Eiern produzieren, die für den privaten Halter mehr als ausreichend ist.