Bei Legehybriden ist die Chance, dass sie in Brutstimmung geraten relativ gering. Es wird aber immer wieder von Hybridhennen berichtet, die erfolgreich gebrütet und ihre Küken mustergültig groß gezogen haben.

Um jedes Jahr eine verlässliche Glucke zu haben, sollte man sich aber lieber eine oder besser mehrere geeignete Rassehennen zulegen.
Seidenhühner? zum Beispiel sind lebendige Brutapparate. Sie brüten häufig und sind äußerst zuverlässig. Bei diesen Hühnern ist es jedoch wichtig, mindestens zwei Tiere dieser Rasse zu halten, da ihr Charakter sehr eigen ist. Seidenhühner laufen in einer gemischten Hühnerherde meist als eigene kleine Gruppe umher.

Desweiteren sind Zwerg Cochinhennen, als wirklich großartige Mütter zu empfehlen. Die Hennen brüten – wenn man sie lässt – 2 bis 3 Mal im Jahr und betreuen die Küken ausgezeichnet. Als brutfreudige Tiere sind auch Brahma, Wyandotten, Araucana sowie deren Zwergformen zu nennen.

Es gibt keine Garantie dafür, dass eine, diesen Rassen zugehörige Henne mit Sicherheit brütet, aber es ist sehr wahrscheinlich, da der Bruttrieb stärker ausgeprägt ist als bei Hühnern, die auf hohe Legeleistung hin gezüchtet wurden.