Sobald ein Huhn fähig ist Eier zu legen, kann es auch gluckig werden. Je nach Rasse und Zuchtlinie tritt dieser Umstand in unterschiedlichem Alter ein. Auch die Fütterung und die Tageslichtlänge spielen eine wesentliche Rolle.

Das Brüten wird hormonell gesteuert und kann nicht erzwungen werden. Erhöhte Körpertemperatur und eine nackte Stelle auf der Brust sind die typischen Symptome einer Glucke. Die endokrinen Vorgänge, welche diese Veränderungen hervorrufen sind äußerlich nicht beeinflussbar.

Bei den spätreifen Brahmas kann es 8 Monate oder länger dauern bis die Hennen zu legen beginnen. Von Brakelhennen hingegen sind die ersten Eier schon mit 6 Monaten zu erwarten. Bei dieser frühreifen Rasse wurde allerdings der Bruttrieb fast gänzlich weggezüchtet, sodass sich unter ihnen nur selten eine Glucke findet.

Es gibt Hennen, die seit Beginn ihrer ersten Legeperiode 10 bis 15 Eier legen und danach sofort in Brutstimmung geraten. Die Küken werden zwischen 4 und 8 Wochen lang geführt. Die nächsten paar Eier werden gelegt und das Spiel beginnt von neuem. Dieses Schema wiederholt sich, unterbrochen von Mauser und Legepausen, immer wieder.

In diese Kategorie fallen besonders brutwütige Rassen wie Seidenhühner oder Zwerg Cochin.