Anatomie des Huhnes

Die Natur macht nur wenige Ausnahmen und erst recht keine Fehler und so kommt es vor, dass einige Vögel bei der Verteilung des Flugrechts leer ausgehen. Im Gegensatz zu Pinguin, Strauß und Co. sind Hühner von Natur aus aber durchaus flugfähig, bewegen sich allerdings meistens in laufender Weise fort – ein Übrigbleibsel ihrer Vorfahren, den Reptilien.

Anatomie und Körperbau

Fliegen ist unwirtschaftlich

Dennoch gibt es etliche Hühnerrassen, die kaum, bzw. gar nicht mehr fliegen können. Hieran ist allerdings nicht die Natur Schuld, hier hatte der Mensch die Finger im Spiel. Gezielt hat er „seine“ Rasse auf einen möglichst ruhigen Charakter und natürlich auf eine hohe Wirtschaftlichkeit hin gezüchtet. Zahlreiche Rassen, die in ihren Ursprüngen einmal flugfähig waren, bekommen durch selektive Zucht auf eine hohe Fleischleistung kein Bein mehr vom Boden.

Aufbaumen erlaubt

Obwohl wildlebende Rassen durchaus recht gut fliegen können, leben aber auch sie vorwiegend am Boden und verbringen den Tag mit dem Scharren nach Nahrung. Nur während der Nacht bäumen sie auf, suchen sich also einen erhöhten Schlafplatz, um vor Raubtieren geschützt zu sein. Ein Verhalten, dass auch unserer Haushühner zeigen, sobald die Sonne untergeht. Sie wählen instinktiv die höchsten Sitzstangen, denn nur, wer ganz oben sitzt, hat die besten Chancen, den Raubtieren zu entgehen. Um keine Sitzplatzstreitigkeiten unter den Hühnern zu provozieren, sollten Sitzstangen daher nur in einer Höhe angebracht werden.

Anatomische Bereiche

Der Schnabel

Der Schnabel Hühner haben mit ihrem Schnabel ein echtes Allroundwerkzeug. Aufgrund seiner Härte und eigentümlichen Form könnte man davon ausgehen, es handele sich lediglich um ein wenig sensibles Organ. Genau das Gegenteil ist allerdings der Fall. Der Schnabel ist von einem dichtem Nervengeflecht durchzogen, welches in Tastkörperchen endet. So kann das Huhn Größe, Form, Oberflächenbeschaffenheit […]

Füße und Zehen der Hühner

Zeigt her eure Füße Sieht man sich die Läufe eines Huhns einmal genauer an, so entdeckt man schnell den gelenkigen Übergang vom befiederten Oberschenkel zum schuppigen (Unterschenkel-) Teil des Hühnerbeins. Dieses Gelenk wird übrigens als Hacke bezeichnet, was bei einem anatomischen Vergleich von Hühner- und Menschenbein durchaus der menschlichen Ferse entspricht und nicht etwa das […]

Kopf

Der Kopf und Kamm des Huhns Die Form des Schädels hängt ganz von der jeweiligen Hühnerrasse ab. Während die Köpfe bei Landhuhnrassen eher lang und schmal erscheinen, weisen kurze, breite Schädel auf einen Kampfhuhntyp hin. Meistens haben Hühner im Kampfhuhnschlag zusätzlich noch sehr ausgeprägte Brauenbögen, die sie entsprechend kämpferisch und entschlossen, vielleicht auch ein wenig […]

Von Federn und Bärten der Hühner

Von Federn und Bärten Manchmal kann die Optik ganz schön täuschen. Wenn Hühner ihr Federkleid ablegen, könnte man ihnen mitunter unterstellen, sie hätten arglistig getäuscht. Federn bestimmen nicht nur die Farbe unserer Hühner, sondern auch ihre Statur. Ein von Kopf bis Fuß befiedertes Exemplar wie etwa das Sultanhuhn unterscheidet sich optisch deutlich vom karg befiederten […]

Zeichnungen bei Hühnern

Zeichnungen bei Hühnern Die Vielfalt der Farben und Zeichnungen im Hühnerreich könnte größer nicht sein – sehr ärgerlich für den Anfänger in Sachen Hühnerhaltung, wenn es um die Unterscheidung und Benennung geht. Da unmöglich alle Farbschläge und Zeichnungsvarianten abgehandelt werden können, ohne, dass Langeweile aufkommt, beschränken wir uns lediglich auf die gängigsten Variationen, um einen […]

Skelett

Das Skelett Die Abstammung von den Reptilien lässt sich mit einem Blick auf das Knochengerüst des Geflügels klar erkennen. Es ist aufgrund seines hohen Gehaltes an Kalksalzen ein Gebilde von einzigartiger Härte und Festigkeit. Unterteilt wird es in die Knochen des Kopfes, des Rumpfes und die der Gliedmaßen. Aufgaben Das Skelett ist das Stützgerüst des […]