Ancona

Gewicht Hahn
3,00 kg
Gewicht Henne
2,00 kg
Anfängerfreundlich
Nein (zeige alle)
Legeleistung 1. Jahr
220 Stück
Legeleistung 2. Jahr
220 Stück
Bruteimindestewicht
50 g
Winterleger
Nein (zeige alle)
Federfüße
Nein (zeige alle)

Das Anacona Huhn ändert im Laufe seinen Lebens seine Farbe. Es überzeugt durch sein keckes Temperament und seine gute Legeleistung.

Ancona Hühner – gute Futtersucher und keckes Temperament

Im Ancona Huhn, was seinen Namen der italienischen Provinz Ancona verdankt, vereinen sich viele verschiedene Landhuhn-Rassen. Am wohl stärksten hat sich das Leghorn im Ancona verewigt. Dadurch wird es auch oft als „Schwarzes Leghorn“ betitelt. Das Ancona Huhn zählt zu den Legerassen und erfreut sich daher einer recht großen Beliebtheit.

Mitte des 19. Jahrhunderts trat das Ancona langsam aber sicher seinen Siegeszug von Italien aus, zunächst nach England, an. Damals wurden die Briten obschon der leuchtend gelben Läufe und der guten Legeleistung auf das Ancona Huhn aufmerksam und nahmen es kurzerhand mit in ihre Heimat. Von hier aus verbreitete es sich recht schnell weiter. Über den europäischen Kontinent bis hin nach Amerika wurde das Ancona Huhn nun von den Briten exportiert.

Haltung der Anconas

Das Ancona Huhn ist ein verhältnismäßig kleines, dafür aber sehr attraktives Huhn. Entsprechend seines kecken Temperaments und der guten Flugeigenschaften fordert das Ancona Huhn einen recht hohen Platzbedarf mit entsprechend hoher Umzäunung, möchte man sie im Gehege behalten. Am wohlsten fühlen sie sich jedoch im Freilauf mit ausreichendem Platzangebot. Hier begeistern sie dann mit einer geschäftigen und fruchtbaren Futtersuche, was den Geldbeutel des Halters sehr erfreuen dürfte. Zutraulich werden Ancona Hühner übrigens auch. Sie handzahm zu bekommen gelingt jedoch nur, wenn schon die jungen Hühner frühzeitig an die Hand gewöhnt werden.

Wirtschaftlichkeit

Der Hahn bringt ca. 3 Kilogramm auf die Waage, die Henne fast ein Kilogramm weniger. Ihr Fleisch ist dabei weitaus weniger begehrt, als ihre Eier, wovon sie reichlich legen. Der Halter darf sich auf rund 220 mittelgroße, weiße Eier im Jahr freuen!

Ancona Küken

Durch das Augenmerk der Legeleistung leidet der Bruttrieb entsprechend und ist nicht sehr stark ausgeprägt. Brütet das Ancona Huhn jedoch, stellen sich die Hennen als gute Führerinnen ihrer Ancona Küken heraus. Die Kleinen wachsen recht schnell heran und sind sehr lebhaft.

Farben und Farbschläge der Ancona Hühner

Die ursprüngliche Farbe der Ancona Hühner ist schwarz-weiß geperlt. Später wurde auch eine blau-weiß geperlte Variante gezüchtet, die allerdings nicht überall Anerkennung findet. Dabei ist es gerade die Gefiederfarbe, die das Ancona Huhn so besonders macht. Haben die Jungtiere ihre erste Mauser durchgemacht und das Altgefieder angenommen, so ist das grünschimmernde schwarze Gefieder mit kleinen weißen Flecken durchzogen. Nach jeder Mauser nimmt allerdings die Größe der weißen Flecken zu, sodass ältere Tiere mit jeder Mauser immer weißer werden.

Ebenso besonders ist die Kammvariante bei den Ancona Hühnern. Der überwiegende Teil der Zuchttiere verfügt über einen hohen, leuchtend roten Einfachkamm, der bei legenden Hennen zur Seite geneigt ist. Es existiert allerdings auch eine, wenn auch seltene, Variante des Ancona Huhns mit Rosenkamm.

Abgerundet wird der Kamm von zwei recht großen Kehllappen, die beim Hahn deutlich größer ausgeprägt sind als bei der Henne, weißen Ohrscheiben und rotbraunen Augen. Die Läufe des Ancona Huhns sind von kräftig gelber Farbe. Idealerweise verfügen sie zusätzlich über einige dunklere Flecken auf der Vorderseite der Läufe.

Ancona Hahn und Henne

Ancona Hahn und Henne verkörpern das typische Landhuhn, gekennzeichnet durch einen langgestreckten, schlanken Körperbau mit hoher Aufrichtung und halbhoch getragenem Schwanz. Die Oberlinie ist dabei fließend und geht vom Hals über den Rücken ohne sichtbaren Absatz in den Schwanz über. Den Schwanz der Henne zieren lange, breite Federn, die stark gespreizt getragen werden. Der Hahn trägt einen üppigen, grünlich schwarz schimmernden Schwanz mit zahlreichen Schmuckfedern. Die vierzehigen Läufe sind unbefiedert und wirken dadurch relativ lang.