Zwerg-Cochin

anfängerfeundlich

Gewicht Hahn
0,85 kg
Gewicht Henne
0,75 kg
Anfängerfreundlich
Ja (zeige alle)
Ringgröße
Hahn: 16 / Henne: 15
Legeleistung 1. Jahr
80 Stück
Legeleistung 2. Jahr
80 Stück
Schalenfarbe der Eier
braun (zeige alle)
Bruteimindestewicht
30 g
Bruttrieb
ausgeprägt (zeige alle)
Winterleger
Nein (zeige alle)
Charakter
ruhig (zeige alle)
Federfüße
Ja (zeige alle)
Kammform
Einfachkamm (zeige alle)
Herkunftsland
China

Zwerg-Cochin, früher Peking-Bantam, ist eine alte Zwerghuhnrasse aus China. Die Hühner wurden und werden nur als Zierhühner gehalten. Ihre Legeleistung und die Schlachtausbeute ist gering. Das machen die zutraulichen Tiere durch ihr putziges Aussehen wett, wenn sie wie kleine Federbällchen durch Ihren Garten laufen. Sie sind robust und wetterfest.

Haltung

Zwerg-Cochin sind bei Hühnerzüchtern als “rollender Federball” bekannt. Alles an ihnen ist weich und rund. Ausgeglichen und ruhig, aber dennoch flink und eifrig, sind sie in ihrem Auslauf ständig in Bewegung. Sie strahlen viel Ruhe aus.

Charakter

Schon die alten Chinesen legten bei diesem ausgesprochenen Zierhuhn großen Wert darauf, dass die Hühnchen zahm und zutraulich sind. Um die Eingewöhnungszeit zu verkürzen, bringen Sie ihren Zwerg-Cochin ein paar Leckereien mit. Apfelstückchen, ein Salatblatt, ein Stückchen Gurke oder ein Regenwurm sind immer willkommen. Schon bald werden die Tiere von sich aus Ihre Nähe suchen und sich streicheln lassen. Sie können Ihre Hühnchen auf den Arm nehmen und herumtragen. Diese Eigenschaft macht Zwerg-Cochin zu idealen Familienhühnern.

Trotz ihrem friedlichen Charakter setzten sich Zwerg-Cochin mit Nachdruck gegen wesentlich größere Hühner durch. Dabei können sie durchaus energisch bis rabiat werden.
Untereinander vertragen sich die Hühner gut.

Die Tiere sind robust, trotzdem gibt es bei ihrer Haltung einiges zu beachten. Das dichte Federkleid mit vielen Flaumfedern schützt die Tiere vor winterlicher Kälte.

Stall und Auslauf

Im Stall sitzen Zwerg-Cochin selten auf den Sitzstangen. Sie übernachten lieber in der Gruppe aneinander gekuschelt auf dem Boden. Sorgen Sie immer für ausreichend trockene Einstreu. Das ist auch noch aus einem anderen Grund wichtig, die kurzen Läufe mit der Fußbefiederung verschmutzen schnell. Ebenso das Bauchgefieder, das fast bis auf den Boden reicht. Als Bodenbelag im Stall haben sich Sand oder Holzschnitzel bewährt.

Gleiches gilt für den Auslauf. Auf keinen Fall darf es nasse, matschige Stellen geben. Optimal ist hier kurzer, weicher Rasen und Sand.

Zwerg-Cochin könne zwar gut fliegen, tun es jedoch nicht. Es genügt, wenn der Zaun 1 m hoch ist.

Eier und Legeleistung

Die Legeleistun ist gering, die Eier sind klein.

Eigröße, Farbe

Die Eigröße liegt um 30 g. Sie haben eine braune Farbe.

Legeleistung

Eine Henne legt im Jahr zwischen 80 und 100 Eier.

Legebeginn

Der Legebeginn liegt bei 8 bis 10 Monaten.

Brut und Küken

Die Hennen sind gut zur Brut und Aufzucht von Küken geeignet. Zuverlässig sitzen sie auf ihren Eiern. Selbst schon ausgebrütete Küken nehmen die Hennen an und versorgen sie vorbildlich.
Eine Zwerg-Cochin Glucke führt ihre Küken ca. 12 Wochen lang. Mit Nachdruck vertreibt sie jeden Eindringling, egal wie groß er ist.

Wenn Sie bei den reich befiederten Zwerg-Cochin optimale Befruchtungsergebnisse erreichen wollen, sollten Sie bei den Hennen die Federn um die Kloake beschneiden. Die Federn müssen ganz kurz sein.

Bruttrieb

Der Bruttrieb ist stark ausgeprägt. Die Hennen sind hervorragende Glucken.

Küken

Die Küken sind lebhaft. Neugierig wollen sie ihre Welt erkunden. Geben Sie ihnen dazu Steine mit und ohne Moos, Laub, Äste und ähnlich spannende Dinge in ihren Auslauf. An einer großen halbierten Gurke können die Kleinen ihre Schnäbelchen ausprobieren.

Geschlechter der Küken erkennen

Ob Hähnchen oder Hühnchen sehen Sie, wenn der Kamm anfängt zu wachsen. Bei den Hähnchen passiert das etwas früher, ihr Kamm wird größer und ist intensiver rot gefärbt. Am besten sehen Sie den Unterschied, wenn Sie Küken beider Geschlechter vergleichen können.
Die Federn am Sattelbehang laufen bei Hähnchen spitz zu, bei Hühnchen sind sie abgerundet.

Farben

Bei Zwerg-Cochin können Sie zwischen 24 Farbschlägen wählen. Neben den Hühnern mit normalen, glatten Federn, gibt es eine Variante mit gelockten Federn.

Folgende Farbschläge sind anerkannt, mit glatten sowie mit gelockten Federn:
Schwarz, Weiß, Gelb, Blau, Rot, Perlgrau, Kennfarbig, Schwarz-weißgescheckt, Gesperbert, Perlgrau-gesperbert, Gelb-gesperbert, Goldhalsig, Blau-goldhalsig, Silberhalsig, Silberfarbig-gebändert, Braun-gebändert, Birkenfarbig, Weiß-schwarzcolumbia, Weiß-blaucolumbia, Gelb-schwarzcolumbia, Gelb-blaucolumbia, Silber-weizenfarbig, Gold-weizenfarbig, Gold-porzellanfarbig und Bobteilfarbig

Hahn und Henne

Hahn und Henne sehen sich sehr ähnlich.

Allgemein sind Zwerg-Cochin reichlich mit Federn versehen. Ihr Körper ist durch die tief getragene Brust etwas nach vorn geneigt, voll und breit. Alles an den Hühnern ist rund, sie sind tiefgestellt mit Federn an den Füßen. Sie wirken gedrungen.

Der Hals ist kurz mit breitem und vollem Behang. Die Federn fallen bis auf die Schultern und den Rücken. Der Rücken steigt zur Kruppe hin an, der Behang am Sattel ist besonders stark entwickelt. Die Schultern sind breit.

Beide Geschlechter haben kleine, breite, fest anliegende Flügel, die in reichlich Flaumfedern eingebettet sind.

Der Schwanz besteht aus weichen Federn, er ist kurz und stark gewölbt.

Am Bauch sind Zwerg-Cochin besonders weich und reich befiedert. Ebenso stark mit Federn versehen sind ihre kurzen, kräftigen Schenkel. Die Befiederung setzt sich an den kurzen Läufen fort. Von den vier Zehen sind die Mittel- und die Außenzehe befiedert. Ein gut ausgebildetes Kissen verstärkt die Kugelform.

Der verhältnismäßig kleine Kopf hat ein glattes Gesicht, über den Augen ist es mit kleinen Federn besetzt. Die Augen sollen rot sein, wobei orange gestattet ist. Hühner des schwarzen und birkenfarbigen Farbschlags dürfen rotbraune Augen haben. Der Schnabel ist bei allen Rassevertretern kurz und kräftig. Die Farbe gleicht der Farbe der Läufe. Gekrönt wird der Kopf mit einem aufrechten, gleichmäßig gezackten Einfachkamm. Die Ohrlappen sind rot, die Kehllappen sollen gut gerundet und von dünnem Gewebe sein.

Die Henne wirkt massiger als der Hahn. Sie hat eine weiter nach vorn geneigte Körperhaltung und lockereres Gefieder. Ihr Sattel ist voll und gewölbt. Er steigt über die Höhe der Schwanzmitte an. Der Kopf der Henne, ihr Kamm und die Kehllappen sind im Vergleich zum Hahn zierlicher.

Beim Zwerg-Cochin gibt es zwei Arten von Gefieder. Bei der glatten Form ist das Gefieder weich und voll und hat viele Flaumfedern. Bei gelocktem Gefieder bilden die Deckfedern aufgerollte Locken mit mindestens einer halben Drehung. Die aufgerichteten Federn des Halsbehangs formen eine Halskrause. Die Fahnen aller Federn sind breiter als bei der glattfedrigen Form.

Ursprung der Rasse

Die Rasse gehört zu den sogenannten “Urzwergen”. Das bedeutet, diese Hühner waren schon immer klein. Es ist keine durch Züchtung entstandene Zwergform einer Großrasse. So haben die Zwerg-Cochin genetisch nichts mit der Großrasse Cochin zu tun. Sie sind sich nur äußerlich ähnlich.

Wie alt die Rasse schon ist weiß niemand mehr. Wahrscheinlich wurden die kleinen Zierhühnchen schon seit Jahrhunderten am Hof des chinesischen Kaisers auf Schönheit gezüchtet. Sie waren ein Privileg, es gab sie nur in den kaiserlichen Gärten und Wiesen.
1860 zerstörten englische und französische Soldaten den kaiserlichen Sommerpalast nördlich von Peking. Die Zwerg-Cochin kamen als Kriegsbeute zu Königin Viktoria. Die kleinen, gelben Hühner mit den Federfüßen ließen die Herzen der Engländer höher schlagen. Hühner dieser Farbe mit solch liebenswertem Wesen waren in Europa unbekannt. Erste Tiere wurden 1863 in London ausgestellt. Leider wirkte sich die starke Inzucht der wenigen Tiere zu negativ aus. Kreuzungsversuche mit anderen Zwerghühnern brachten nicht den gewünschten Erfolg.
1885 kamen weitere 12 gelbe Tiere aus Ostindien in England an. Mit diesen gesunden Hühnchen gelang die Weiterzucht. Es wurden Nanking-Zwerghühner und weiße federfüßige Zwerghühner eingekreuzt. Damit verbesserte sich die Gesundheit der Hühner, leider auf Kosten einiger Rassemerkmale.

Durch einen Dresdener Hühnerzüchter kam 1886 das erste Paar nach Deutschland. Leider ging der Hahn kurz darauf ein. Zum Glück hatte ein weiterer deutscher Züchter 52 Bruteier in England gekauft. Daraus schlüpften 5 Küken. Mit diesen 5 Küken und der Henne des Zuchtpaares gelang es einen Zuchtstamm Zwerg-Cochin in Deutschland aufzubauen.

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