Zwerg-New Hampshire

anfängerfeundlich

Gewicht Hahn
1.100,00 kg
Gewicht Henne
1.000,00 kg
Nutzungsart
Zweinutzungshuhn (zeige alle)
Anfängerfreundlich
Ja (zeige alle)
Ringgröße
Hahn: 15 / Henne: 13
Legeleistung 1. Jahr
160 Stück
Legeleistung 2. Jahr
160 Stück
Schalenfarbe der Eier
braun (zeige alle)
Bruteimindestewicht
40 g
Bruttrieb
kaum (zeige alle)
Winterleger
Nein (zeige alle)
Charakter
ruhig (zeige alle)
Kammform
Einfachkamm (zeige alle)
Herkunftsland
Deutschland
Farbschläge
goldbraun, weiß

Zwerg-New Hampshire bestechen durch ihre hohe Legeleistung. In der Haltung sind sie robust und wetterfest. Ihr liebenswertes, unkompliziertes Wesen macht sie zu perfekten Anfängerhühnern. Haben Sie in Ihrem Garten etwas Platz für einen Hühnerauslauf, genügt das schon. Verbringen Sie dazu Zeit mit Ihren Hühnchen, werden sie leicht zutraulich.

Haltung

Obwohl Zwerg-New Hampshire eher ruhig und unkompliziert sind, sind es dennoch lebhafte, aktive Tiere. Schlechtes Wetter macht ihnen nichts aus. Ein trockener Unterstand oder Stall, den sie bei Bedarf aufsuchen können, ist alles, was sie bei Regen brauchen.

Untereinander verstehen sich die Hühner gut. Eine Haltung in größeren Gruppen ist problemlos möglich. Selbst mehrere ausgewachsene Hähne leben friedlich zusammen. Die Tiere sind gesellig. Sie halten untereinander durch Laute Kontakt, sie unterhalten sich. Ihnen dabei zuzuhören macht Spaß und ist ungemein entspannend.

Optimal für eine Haltung als Zierhuhn im Garten sind Gruppen von 4 bis 5 Hennen. Da Zwerg-New Hampshire keinen starken Bruttrieb haben, können Sie gern einen Hahn dazugesellen. Dann ist die kleine Schar ausgeglichener.

Auslauf für Zwerg-New Hampshire

Allgemein genügt eine Zaunhöhe von 150 bis 160 cm. Es kann passieren, dass Sie ein flugfreudiges Exemplar in Ihrer Gruppe haben. Hat das Tier erst Gefallen an der großen Freiheit jenseits des Zaunes gefunden, ist es schwer diesen Freiheitsdrang zu unterdrücken. Am besten ist es, Sie kürzen an einem Flügel 2 bis 3 cm der Handschwingen mit einer Schere. Die Handschwingen sind die äußeren, langen Federn am Flügel. Die schmerzfreie Prozedur behindert das Huhn nicht, es kann lediglich nicht mehr fliegen. Alternativ decken Sie den Auslauf mit Maschendraht oder einem Netz ab.

Was das Futter angeht, sind Zwerg-New Hampshire genügsam und gute Futterverwerter. Sie fressen, was ihr Auslauf ihnen bietet. Ist er groß genug, finden die Hühner selbstständig genug Nahrung.

Zwerg-New Hampshire für Anfänger

An ihren Menschen gewöhnen sich Zwerg-New Hampshire schnell und suchen seine Nähe. Bringen Sie Ihren Hühnchen kleine Leckereien mit. Besonders freuen sie sich über Mehlwürmer. Kleine Obststückchen (Apfel, Birne) oder ein Salatblatt verschmähen sie ebenfalls nicht.

Die Rasse ist für Anfänger in der Hühnerhaltung gut geeignet. Zwerg-New Hampshire, egal ob Henne oder Hahn, lieben ihre täglichen Streicheleinheiten. Wobei es durchaus individuelle Unterschiede gibt.

Zwerg-New Hampshire sind angenehme Familienmitglieder und so ganz nebenbei produzieren sie noch die Frühstückseier. Nicht umsonst gehören sie zu den beliebtesten Zwerg-Huhnrassen Deutschlands.

Eier und Legeleistung

Die Legeleistung der Zwerg-New Hampshire Hennen ist mittel bis gut. Die Eier sind für Zwerghuhneier groß. Alte Hennen legen Eier die 50 bis 55 g wiegen können.

Eigröße, Farbe

Im Rassestandard ist die Eigröße für Bruteier mit 40 bis 45 g angegeben. In der Praxis sind die Eier häufig größer.

Die Farbe der Eier ist braun.

Legeleistung

Hier ist es wie bei der Eigröße. Die vom Rassestandard geforderte Legeleistung von 140 Eiern pro Jahr, wird von den Hennen überboten. Es sind 160 bis teilweise 180 Eier, die die fleißigen Hennen legen.

Legebeginn

Zwerg-New Hampshire sind frühreif. Der Legebeginn liegt bei 6 Monaten.

Brut und Küken

Weil die Hennen nicht gut brüten, bietet sich die Kunstbrut an. Befruchtung und Schlupfquote sind gut. Das bedeutet, aus fast allen bebrüteten Eiern schlüpfen Küken. Haben Sie eine Glucke eine anderen Rasse die gerade brütet, können Sie ihr Eier der Zwerg-New Hampshire mit unterschieben.

Falls sich doch eine Henne entschließt zu brüten, gelingt ihr die Brut und sie kümmert sich anschließend zuverlässig um den Nachwuchs.

Bruttrieb

Der Bruttrieb der Zwerg-New Hampshire ist nicht stark ausgeprägt. Er fiel der Zucht auf Legeleistung und Fleisch zum Opfer.

Küken

Sind die Küken von einer Glucke ausgebrütet worden, wird sie sich nach dem Schlüpfen um die Kleinen kümmern.

Etwas schwieriger wird es, wenn die Küken ohne Mama aufwachsen müssen. Um solch kleine Kerlchen müssen Sie sich intensiv bemühen. Vor allem brauchen sie unbedingt eine künstliche Wärmequelle. Nach draußen können die Winzlinge nur, wenn Sie dabei sind. Auf keinen Fall dürfen sie nass werden. Das wäre ihr sicheres Ende.

Helfen Sie Ihren Küken dabei, die Welt zu entdecken. Erkunden Sie mit ihnen gemeinsam den Auslauf. Bauen Sie kleine Hindernisse, Steine, Moos, Laubhaufen, Äste usw. auf. Mit Sand, Gras, Steinplatten, Kieselsteinen gestalten Sie den Untergrund im Auslauf spannend. Darüber freuen sich nicht nur die Kleinen.

Um Küken ohne Glucke erfolgreich aufziehen zu können, brauchen Sie Erfahrung in der Hühnerhaltung. Als Einsteiger ist es besser, Sie kaufen sich Jungtiere, die schon selbstständig sind.

Geschlechter der Küken erkennen

Bei den Zwerg-New Hampshire ist schwer zu bestimmen, welche Küken männlich und welche weiblich sind. Die Geschlechter zu bestimmen ist für Laien frühestens ab der 6. Woche möglich.

Bei den Hähnchen beginnt sich dann der Kamm zu entwickeln. Das sehen Sie mit einiger Erfahrung im direkten Vergleich zu kleinen Hennen.

Sicherer ist die Geschlechterbestimmung ab einem Alter von 3 Monaten. Dann ist der Kamm der Hähnchen deutlich entwickelter. Aber selbst hier sind noch Irrtümer möglich.

Farben

Zwerg-New Hampshire gibt es in zwei Farben, in Goldbraun und in Weiß.

Beim goldbraunen Farbschlag ist bei den Hähnen Halsbehang sowie Kopf goldbraun, der Sattel etwas dunkler, Flügeldecken und Schultern sind kastanienbraun. Da das Braun in drei Farbtönen auftritt, wird das als Dreiklang bezeichnet. Am Schwanz sind die Steuer- und die Sichelfedern schwarz.

Die goldbraune Henne ist schlichter gefärbt. Sie leuchtet in einem einheitlichen Goldbraun. Eventuell ist der Hals eine Nuance heller. Bei ihr sind neben den Steuer- und Schwanzfedern ebenfalls Teile der Hand- und Armschwingen schwarz.

Der weiße Farbschlag ist einheitlich silberweiß ohne braune Einlagerungen.

Hahn und Henne

Der Körperbau ist typisch für ein Zwiehuhn. Sowohl Hahn als auch Henne wirken kompakt und breit, mit voller Brust. Sie stehen auf mittelhohen gelben Läufen, der Rücken ist leicht durchgebogen.

Charakteristisch für Zwerg-New Hampshire ist eine absolut waagerechte Körperhaltung.
Beim Hahn hat der mittellange Hals einen vollen Behang, die Flügel sind mittelgroß, gut geschlossen und werden waagerecht getragen. Seinen vollen Schwanz trägt er gut ausgebreitet. Sichel- und Steuerfedern sind breit.

Sein relativ kleiner Kopf ist eher flach als rund. Er hat ein glattes, rotes Gesicht aus feinem Gewebe. Kehl- und Ohrlappen sind mittelgroß, glatt und rot. Die Farbe der lebhaften Augen variiert von orange bis rötlich braun. Der kräftige Schnabel ist abhängig vom Farbschlag gefärbt. Bei goldbraunen Rassevertretern leuchtet er gelb bis hell hornfarbig. Bei weißen Tieren ist er gelb. Der Hahn hat einen vier-bis fünfzackigen einfachen Kamm. Die Kammfahne folgt seiner Nackenlinie ohne aufzuliegen.

Das gesamte Gefieder liegt fest am Körper an.

Bei den Hennen ist der Schwanz breit angesetzt, mit breiten Steuerfedern.

Ursprung der Rasse

Zwerg-New Hampshire entstanden als Verzwergung der Rasse New Hampshire. Die Großrasse stammt aus den USA.

Erste Versuche, eine Zwergform zu züchten, gab es in Österreich. Leider stellte sich der gewünschte Erfolg nicht ein, die Zuchtversuche wurden abgebrochen.

Die Zwergrasse entstand später in Deutschland. Durch Einkreuzen von Zwerg-Wyandotten, Antwerpener Bartzwergen und Zwerg-Welsumern in die Großrasse entstand die Zwergform der New Hampshire.

Einem Thüringer Züchter gelang etwa zur gleichen Zeit die Züchtung der Zwerge ausschließlich aus der Großrasse.

1961 wurde die Rasse Zwerg-New Hampshire in der BRD und den USA anerkannt. In der DDR folgte die Anerkennung 1966.

Als Erstes gab es den goldbraunen Farbschlag. 1966 wurde der weiße Farbschlag erzüchtet. Das gelang durch Einkreuzung von Zwerg-Leghorn und weißen Zwerg-Italienern.

1967 trennten sich offiziell die Züchter von Zwerg-New Hampshire Hühnern von den Züchtern der Großrasse. Sie gründeten ihren eigenen Sonderverein. Der Rassestandard wurde neu festgelegt.

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